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Tom´s Blog

Vom Haldensee zur Krinnenspitze

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Gipfelkreuz auf der Krinnenspitze

10°, dichter Nebel und Wolkenverhangene Berge – nicht gerade eine ideale Voraussetzung für eine Bergwanderung.
Egal, wir hatten ja mit solch Wetter gerechnet und sind los. Immerhin war für den Rest des Tages kein Regen gemeldet.

Am Wasserfall in Haldensee den linken Abzweig genommen, um dann fast 600 Meter hinauf als Frühsporteinheit zu nehmen.
Erstes Ziel war die Gräner Ödenalpe. Doch bei Ankunft stellten wir fest, dass diese geschlossen war, kein Mensch weit und breit.

Motiviert wie wir waren, ging es dann also weiter, nicht direkt zur Krinnenspitze wie geplant, sondern in Richtung Edenalpe, um sich hier vor dem letzten Anstieg zu stärken.
Nach rund 30 Minuten kamen wir an der Edenalpe an und – Überraschung – auch geschlossen.

Gefrustet machten wir uns dann auf den Weg zur Krinnenspitze, noch einmal fast 300 Höhenmeter,
Oben angekommen wurde es dann schon nicht ohne, relativ schmaler Grat und ein Blick tief hinab ins Tal. Für mich nichtschwindelfreien Wanderer schon nicht ohne.

Der geplante Weg weiter sollte über den Gamsbocksteig führen – hier ist der Name Programm.
Von T2 wechselte die Klassifizierung zu T3, was sich auch unmittelbar hinter dem Gipfelkreuz zeugt.
Ein Weg, ca. 1 Meter breit, rechts und links ging es ziemlich tief hinunter und das Ganze in Krabbel/Klettermanier.

Nichts für mich! Sabin ging einige Meter voraus, um die Lage zu checken und meldete alsbald „Der Weg wird noch schlimmer".

Grund für uns eine Alternative zu wählen. So ging es über den viel besser klingenden „Alpenrosensteig" hinab in Richtung Krinnenalpe, wo wir dann unser ersehntes Wegebierchen in Empfang nehmen konnten.

Der Rückweg verlief dann weiter recht unspektakulär über Wirtschaftswege, dennoch ist die Tour zu empfehlen, und wer schwindelfrei ist wählt den Weg von der Krinnenspitze herunter über den Gamsbocksteig. 

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