Gestern ging es für mich endlich mal wieder in die Merkur Spiel-Arena nach Düsseldorf. Und zur Abwechslung stand tatsächlich ein Spiel auf dem Programm, das nicht erst am Abend angepfiffen wurde. Für eine Tour mit dem Fahrrad natürlich deutlich angenehmer.
Nach einigen Fahrten zur Arena habe ich meine Strecke inzwischen immer weiter optimiert. Und dieses Mal hat es richtig gut gepasst: knapp 76 Kilometer und die bisher beste Route nach Düsseldorf. Die dürfte für die nächsten Besuche erst einmal gesetzt sein.
Die Vorbereitung war natürlich ebenfalls standesgemäß: Frühstücksstadionwurst zu Hause, dann rauf aufs Rad und los. 🌭🚲
Ein gewisses Risiko fuhr allerdings mit. Das Regenradar kündigte nichts Gutes an. Doch manchmal muss man einfach Glück haben: Während der gesamten Fahrt blieb es trocken. Erst als ich sicher im Stadion angekommen war, öffnete der Himmel seine Schleusen und es schüttete ordentlich. Timing kann ich. 😎
⚽ Erst Hoffnung, dann der völlige EinbruchAuch sportlich begann der Nachmittag bestens.
Fortuna legte richtig gut los. In den ersten zehn Minuten merkte man der Mannschaft an, dass sie unbedingt zeigen wollte, dass es auch anders geht. Einsatz, Wille, Zug zum Tor und dann bereits in der 7. Minute das 1:0.
So konnte es weitergehen.
Tat es aber nicht.
Saarbrücken erzielte völlig überraschend den Ausgleich. Und irgendwie hatte man danach das Gefühl, dass mit diesem Gegentreffer auch der Siegeswille aus den Köpfen der Düsseldorfer verschwunden war.
Was folgte, machte die Sache nicht besser: Noch zwei richtige Torchancen für die Gäste, noch zwei Tore.
Aus einem richtig guten Start wurde eine komplette Enttäuschung.
Katastrophe.
Da fährt man 76 Kilometer mit dem Fahrrad nach Düsseldorf und sieht am Ende so ein Spiel. Immerhin war die Radtour gelungen. 😉
🔴⚪ Und einen Tag später …Die Geschichte war damit allerdings noch nicht ganz zu Ende.
Einen Tag später folgte schließlich das, was viele Fans schon länger gefordert hatten: Fortuna trennte sich von Trainer Alexander Ende.
Nun übernimmt Jens Langeneke.
Bleibt nur zu hoffen, dass er die Mannschaft wieder in die Spur bekommt und wir in der Arena bald wieder mehr von den ersten zehn Minuten sehen und deutlich weniger von dem, was danach kam.
Viel Glück und Erfolg, Jens! 🔴⚪
Und für mich?
Die nächste Route zur Arena steht jedenfalls schon fest.
76 Kilometer können wiederkommen. Das Spiel bitte nicht. 😉