Mit dem Rad nach Füssen, abkühlen im Hopfensee und via Fallmühle zurück
Hochsommerliche Temperaturen, strahlend blauer Himmel und bestens geladene Akkus: Die Voraussetzungen für einen perfekten Radtag hätten kaum besser sein können. Unser Startpunkt war Tannheim, von wo aus wir uns voller Vorfreude auf den Weg machten.
Schon die ersten Kilometer waren ein Genuss. Fast 20 Kilometer führte die Strecke nahezu durchgehend bergab, sodass wir in zügigem Tempo durch die beeindruckende Bergwelt rollten. Immer wieder schweifte der Blick nach oben zu den markanten Gipfeln der Region. Die Bad Kissinger Hütte, der Aggenstein und das Gaishorn präsentierten sich von ihrer schönsten Seite und begleiteten uns als imposante Kulisse.
Entlang der Steinacher Ach ging es weiter Richtung Pfronten. Von dort folgten wir der Vils, deren Verlauf uns entspannt bis nach Füssen führte. Dort durfte natürlich ein Halt am Lechfall nicht fehlen. Auch wenn man ihn schon mehrfach gesehen hat, beeindruckt dieses Naturschauspiel jedes Mal aufs Neue. Anschließend schlenderten wir durch die charmante Füssener Altstadt, genossen die besondere Atmosphäre und stärkten uns bei einer gemütlichen Kaffeepause.
Danach zog es uns weiter nach Hopfen am See. Mit unserer Picknickdecke im Gepäck wollten wir uns einige entspannte Stunden am Wasser gönnen und genau das gelang uns. Bei Temperaturen um die 30 Grad war der Sprung in den Hopfensee die perfekte Erfrischung. Das kühle Wasser sorgte nicht nur für Abkühlung, sondern lieferte auch neue Energie für den bevorstehenden Rückweg.
Dieser führte uns zunächst in Richtung Weißensee und anschließend wieder nach Pfronten. Ein weiterer Höhepunkt der Tour durfte natürlich nicht fehlen: die Einkehr in der Fallmühle. Für uns gehört dieser Stopp inzwischen einfach dazu. Während wir uns stärkten, konnten auch unsere Räder neue Energie tanken, denn der kostenlose Ladestrom für die Akkus kam gerade recht.
Frisch motiviert nahmen wir anschließend den langen, aber angenehm gleichmäßigen Anstieg hinauf Richtung Grän in Angriff. Die letzten Höhenmeter forderten zwar noch einmal etwas Einsatz, doch die traumhaften Ausblicke und die vielen Eindrücke des Tages machten jede Anstrengung vergessen.
Nach rund 70 Kilometern und etwa 1.300 Höhenmetern erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt. Glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck endete eine rundum gelungene Sommertour, die landschaftliche Höhepunkte, Genussmomente und die verdiente Abkühlung am See perfekt miteinander verband.